Tägliches Training

Hält dich tägliches Training fit? Athleten, die jeden Tag trainieren, gelten oft als Vorbild. Aber ist dieses Sportpensum auch gesund?

Viele Trainer empfehlen, gezielt Ruhephasen zu nutzen, um dem Körper die Gelegenheit zu geben, sich zu erholen. Dabei ist häufig von mindestens zwei Ruhetagen pro Woche die Rede. Die Ruhetage sollten nicht direkt aufeinander folgen, sondern über die Woche verteilt sein.

Realistische Anforderungen 

Anfänger sind mit täglichem Training oft überfordert. Wer zu häufig festgelegte Trainingszeiten ausfallen lässt, entwickelt ein schlechtes Gewissen und macht sich selbst Vorwürfe. Deshalb ist es für die Motivation wichtig, realistische Anforderungen an sich selbst zu stellen, die dem individuellen Trainingsstand und dem verfügbaren Zeitbudget entsprechen. Hier gibt es mehr Tipps und Informationen, was Sporteinsteiger noch beachten sollten.

 

Warum sind Pausen sinnvoll?

Der Körper benötigt Pausen, um sich von der Anstrengung zu erholen. In diesen Pausen regeneriert der Organismus feine Muskelrisse und andere Mikroverletzungen. Gleichzeitig kann der Körper diese Zeit nutzen, um die Muskeln zu verstärken. Dieser Mechanismus ist als Hyperkompensation bekannt und der Grund dafür, warum mit kontinuierlichem Training die Leistung immer besser wird.

Manchmal ist eine längere Sportpause unumgänglich – zum Beispiel aufgrund einer Verletzung. Wenn ein Arzt empfiehlt, das Training für eine Zeit lang ruhen zu lassen, sollte dieser Ratschlag ernst genommen werden. Verletzungen, die nicht richtig auskuriert werden, können sich verschlechtern und zu dauerhaften Problemen führen. Darüber hinaus sind infolge von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen Fehlhaltungen möglich, die das Risiko für weitere Verletzungen erhöhen.

 

 

Checkliste für gesunden Sport

 

  • Mindestens 30 Minuten täglich Bewegung, auch außerhalb dieser Zeit nicht zu viel sitzen.
  • gezieltes Training: zweimal wöchentlich oder mehr
  • gesunde Ernährung, um den Körper zu unterstützen
  • ausreichend trinken (vorzugsweise Wasser)
  • nicht bis zur völligen Erschöpfung trainieren
  • regelmäßige Ruhepausen einplanen
  • nicht zwanghaft trainieren – der Sport sollte trotz Ehrgeiz noch Spaß machen
  • ärztlichen Rat befolgen, insbesondere bei Verletzungen, bekannten Erkrankungen und Schwangerschaft
  • bei Schmerz sicherheitshalber abbrechen

 

Stay Pushed Tipp: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Gastartikel von fitundgesund.at. Die Plattform bietet tolle Informationen zu den Themen Gesundheit, Bewegung & Ernährung. 

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